Heileurythmie
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Migräne wegtanzen? Weils hilft…

© Hal Gatewood, unsplash

Weil es den schönen Kalender der Kampagne „Weils hilft!“ gibt, stellen wir  jeden Monat eines der Kalenderblätter vor. Los gehts mit dem Januar-Titel: „Migräne wegtanzen“.  Klingt erstmal eigenartig, klar. Fakt ist aber, dass gerade chronische Schmerzerkrankungen wie Migrände effektiv mit Bewegungstherapien behandelt werden können. Gutes Beispiel: Heileurythmie.

Bei dieser Therapie werden sprachliche Laute mit Gesten und Schrittfolgen verbunden. Die gezielten Bewegungsübungen helfen dem Menschen, wieder zu einer gesunden Balance zwischen körperlichen, seelischen und geistigen Kräften zu finden.

So kann die Heileurythmie Migräne-Patient*innen dabei unterstützen, einen gesunden Rhythmus zwischen Tag und Nacht bzw. Anspannung und Entspannung zu finden und Achtsamkeit sich selbst gegenüber zu entwickeln. Studien haben gezeigt, dass diese gezielten Übungen dazu beitragen, dass Patienten wieder Zugang zu ihren eigenen Ressourcen finden. Aber natürlich ist die Heileurythmie kein Allheilmittel – sie wird in der Regel ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt.

In der international angelegten AMOS-Studie (Anthroposophic Medicine Outcomes Study) wurde auch die Heileurythmie wissenschaftlich untersucht: Mehr als 400 Patienten aus 94 anthroposophischen Arztpraxen in Deutschland erhielten wegen verschiedener chronischer Erkrankungen Heileurythmie. Nach den Ergebnissen dieser Studie verbesserten sich die Krankheitsbeschwerden sowie die Lebensqualität der Patienten. [1]

Mehr zur Heileurythmie und weitere Anwendungsfelder finden Sie in folgendem Filmbeitrag.

Hier gehts zu den Adressen von Heileurythmisten.

Studie: [1] Hamre H J, Witt C M, Glockmann A, Ziegler R, Willich S N, Kiene H: Eurythmy therapy in chronic disease: a four-year prospective cohort study. In: BMC Public Health. 2007; 7: 61. Published online 2007 Apr 23. doi: 10.1186/1471-2458-7-61

Der Text ist im Original übernommen von www.weils-hilft.de/antworten

 

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