Heilung
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Am Wegesrand pflücken: Das Frauenkraut

© Verena Blank

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Naturwissen von Verena Blank: Die Schafgarbe (Achillea millefolium) ist ein klassisches Heilkraut bei Frauenleiden und Verdauungsstörungen bis Koliken und gehört zur Familie der Korbblütler. Diese krautige Pflanze wächst auf Wiesen und an Wegrändern und ist somit als Heilpflanze in unseren Breitengraden sehr leicht zu ernten.

In ganz Europa, in den Alpen und bis zum Polarkreis ist die Schafgarbe heimisch. Der botanische Name „Achillea“ leitet sich von dem griechischen Helden Achilles ab, der mit dieser Pflanze seine Wunden behandelt haben soll. Tatsächlich wird diese Pflanze auch bei Sonnenbrand, Ekzemen, Schuppenflechte, zur Wundheilung bis hin zu Neuralgien angewendet. Das Kraut wirkt weiterhin unterstützend bei Herzschwäche, Kreislaufschwäche und Bluthochdruck.

Lieblingspflanze

Die Einsatzfähigkeit dieser Pflanze ist sehr weitreichend und es gibt noch viele andere Anwendungsbereiche, so dass dieses Heilkraut zu einer meiner Lieblingspflanzen geworden ist, zumal sie so einfach zu ernten und nahezu universell anzuwenden ist. Diesen Sommer habe ich meine erste „Yarrow-Ernte“ eingefahren und getrocknet, somit lagern anwendbare Kräuter für den Rest des Jahres in meinem Heilkräuterregal. Das eine ums andere Mal konnte ich die Schafgarbe, ob frisch oder getrocknet, bereits erfolgreich einsetzen. Ganz besonders ist mir der Tee der Schafgarbe ans Herz gewachsen. Dazu werden einfach getrocknete oder frische Bestandteile der Pflanze mit kochendem Wasser übergossen. Fünf Minuten ziehen lassen: fertig!

Lässt man den Tee abkühlen und über Nacht stehen, wird der Tee zu einem blauen Auszug. Hier löst sich das Azulen aus der Pflanze, das ist der blaue Wirkstoff, der auch in der Kamille enthalten ist und entzündungshemmend und hautberuhigend wirkt.

Inhaltsstoffe der Schafgarben sind: Ätherisches Öl, Azulen, Eukalyptol, Gerbstoffe, Flavone, Bitterstoffe, antibiotische Substanzen, sowie verschiedene Mineralien (vor allem Kalium).

Wer noch weitere Informationen erhalten möchte, kann Verena gern hier kontaktieren.

Dieser Text ist erstmals auf dem Blog von HEILPRAXIS Verena Blank erschienen.

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