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Wahrnehmung pur: Zen-Shiatsu Grundausbildung mit Jochen Knau

„Du kannst hier lernen, nur die Technik zu meistern. Aber dann… Es geht noch viel weiter…“

(Jochen Knau)

Denkst Du darüber nach, in einem heilenden Beruf zu arbeiten? Interessierst Du Dich für die Verbindung von Körper, Geist und Gesundheit? Liebst Du es, Dich achtsam zu bewegen und die feinen energetischen Prozesse im Körper wahrzunehmen? 

Dann ist vielleicht die Zen-Shiatsu Grundausbildung 2017 mit Jochen Knau im Zentrum für harmonische Bewegung in Berlin genau das richtige für Dich. Das besondere Schul- und Lehrkonzept von Jochen Knau verknüpft das klassische Zen-Shiatsu mit dem eigens zur Verbesserung der Körperwahrnehmung entwickelten Ki Konzept und einer an Persönlichkeitsentfaltung und persönlicher Entwicklung interessierten Gemeinschaft, die den Einzelnen nicht nur unterrichten oder behandeln, sondern auch in seinen Entwicklungsprozessen begleiten möchte.

In 6 Ausbildungswochenenden jährlich und fortlaufenden wöchentlichen Übungsgruppen erlernen die Schüler in drei Stufen die Kunst der achtsamen Berührung und Selbstheilung in den wunderschönen meditativen Räumen vom ZfhB in der Schwedter Straße im Prenzlauer Berg. Jeder Teilnehmer erhält einen zertifizierten Abschluss als Gesundheitspraktiker durch die DGAM (Deutsche Gesellschaft für Alternative Medizin).

Die Ausbildung am ZfHB beschränkt sich nicht nur auf Shiatsu, seine Techniken und Meridiane zur Beseitigung einzelner, diagnostizierter Symptome, sondern vermittelt einen ganzheitlichen Ansatz. Der Fokus des Unterrichts richtet sich auf die Wechselwirkung von Geist und Körper. Und zwar nicht nur beim Empfänger der Behandlung – auch beim Behandler selbst.

Was ist Shiatsu

Shiatsu ist Berührungskunst. Es verbindet Jahrtausende altes Wissen aus der japanischen und chinesischen Lebensphilosophie mit modernen physiotherapeutischen Ansätzen. Das Zen-Shiatsu legt besonderen Wert auf eine Haltung entschiedener Absichtslosigkeit. Es wird unter Einsatz des ganzen Körpers auf dem Boden praktiziert. Die physische Kraft besitzt dabei nur geringen Stellenwert.

Das Netz von Energiebahnen, das den Menschen durchströmt, kann nach fernöstlicher Philosophie und Erkenntnissen der modernen Neurophysiologie an der Oberfläche des Körpers mit den Händen erfahren und harmonisiert werden. Durch die Berührungen und auch durch Übungen kann der Fluss der Lebensenergie gesteigert und harmonisiert werden.

Es geht bei dieser Arbeit darum, körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden zu fördern, und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Das ist u.a. auch die Definition für gesundheitspraktische Arbeit der deutschen Gesellschaft für alternative Medizin (DGAM) mit der Jochen Knau zusammenarbeitet. Ähnlich definierte bereits 1946 die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Begriff Gesundheit.

Was ist Ki-Konzept

In dem vom Leiter der Schule eigens entwickelten Ki-Konzept, werden Basistechniken aus dem Qi-Gong, Yoga und spezielle Atem- mit Meridian-Dehnungsübungen aus dem Shiatsu (Makko-Ho) gelehrt. Erweitert wird das Konzept durch Techniken aus dem den Schwertkünsten der Samurai und Meditationen des Za Zen und macht dieses Konzept zu einer einzigartigen Kombination, die nur im ZfhB zu vermittelt wird. Der Schwerpunkt dieser Übungen lenkt die Aufmerksamkeit auf die Entwicklung unserer Sinnesorgane und sensiblen Neuronen, die für die Wahrnehmung der äußeren Welt und inneren Welt eine wichtige Rolle spielen und Anpassung und Veränderung auf geistiger und körperlicher Ebene spiegeln.

Weitere Inhalte der Ausbildung sind u.a. die 5 Wandlungsphasen, das Konzept von Fülle und Leere , Bo und Yu Punkte, Haradiagnostik, Bo Shin, Moxibustion und Meridian Dehnungen.

Jochen Knau ist gelehrter Maschinenbauer und Masseur, den sein Entdeckergeist und sein tiefes Mitgefühl für Menschen und Kommunikation zum Shiatsu und Aikido geführt haben. Seine Erlebnisse in der Welt der Schulmedizin haben ihn vor 17 Jahren bewogen das ZfHB als Heilzentrum und Lern-und Übungsgemeinschaft zu gründen. Hier kann man sich, laut Jochen Knau, „endlich wieder als ganzer Mensch wahrnehmen. Vollkommen, mit allen Schwächen und Stärken, als Eins, ohne Sieg und Niederlage.“

Das Zentrum ist als Gemeinschaft organisiert. Jeder kann sich auf persönliche Weise einbringen. Alles ist Teil der Übung, Teil des Seins. Jochens gelebter Traum erweitert sich gerade in einem Selbstversorgerprojekt nördlich von Berlin, bei Seminaren in der freien Natur zu erfahren, wie auch ohne Zwang und Druck die Dinge des alltäglichen Lebens einfach geschehen, aus dem momentanen Bedürfnis heraus. Der Mensch soll sich frei fühlen können, die Natur genießen, bewusst entscheiden: Ich gehe lieber schwimmen als zur Mediation, und dadurch das Erlebnis zur Meditation werden zu lassen.

Die Wirklichkeit kann in Sprache nicht ausgedrückt werden. Der erste Schritt zur Freiheit ist, wenn ich etwas Gutes für mich selbst und andere mache. Dann habe ich schon sehr viel erreicht, sowohl für mich selbst, als auch für die Gesellschaft und die Menschheit. Das fängt schon bei kleinsten Dingen an.

Jochen Knau sagt weiter:Den Menschen, die zu mir ins Zentrum kommen, vermittle ich ein Stück Persönlichkeitsentfaltung. In der Ausbildung geht es darum, zu lernen gut für sich selbst zu sorgen und zu verstehen, was Gesundheit bedeutet. Wenn ich berühre, nehme ich etwas wahr. Ich lerne ganzheitlich zu behandeln und nicht nur dort, wo es weh tut. Das bedeutet, dass ich als erstes (wieder) lerne überhaupt wahrzunehmen, wie ich mich fühle. Dann bin ich eins mit mir und meinem Tun. Damit hat man schon genug getan.“

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