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Ernährung: Fünf gute Gründe für die Königin “Hirse”

Hirse collage © PGG
Im 17. Jahrhundert von Kartoffeln und Reis verdrängt, besinnen wir uns wieder auf eines der ältesten Getreide – die Hirse. Sie ist nicht nur sehr bekömmlich und sättigend, sie gehört auch zu den nahrhaftesten Getreidesorten, die es gibt. Hier unsere fünf Gründe, warum Hirse wieder als fester Bestandteil in unseren täglichen Speiseplan gehört:

1. Hirse ist Glutenfrei. Hirse ist ideal für Getreideallergiker. Wie bei Reis, Mais und Buchweizen enthält der Eiweißkomplex der Hirse nicht die wasserunlösliche Fraktion Gluten – das so genannte Klebereiweiß. Für Getreideallergiker oder alle, die ihren Glutenkonsum verringern möchten, sind daher Hirsekorn und seine Verarbeitungsprodukte eine wichtige Bereicherung der Ernährung.

2. Hirse gehört zu den basischen Nahrungsmitteln. Eine gesunde basenüberschüssige Ernährung sollte zu 70 bis 80 % aus basischen Lebensmitteln bestehen.

3. Hirse enthält gesunde Fettsäuren. Für die Ernährung wertvoll ist der große Anteil an ungesättigten Fettsäuren von über 80 % an dem tendenziell hohen Gehalt an Öl im Hirsekorn.

4. Hirse ist vielseitig einsetzbar. Sie kann herzhaft oder süß gegessen werden. Nur zum backen als Hauptzutat ist sie ungeeignet.

5. Hirse wird in Deutschland wieder angebaut, z.B. in der Spreewälder Hirsemühle. Hirse aus China wird auch in vielen Bioläden und bei Alnatura angeboten, auf die wir jedoch wegen des ökologischen Fußabdruckes lieber verzichten.

Seit vielen Jahrhunderten haben die Menschen Hirse genutzt, denn sie zählt zu den ältesten kultivierten GetreidesortenBei vielen afrikanischen Völkern ist sie ein Hauptnahrungsmittel. Ab dem 16./17. Jahrhundert wurde sie in unseren Breitengraden von Kartoffeln und Reis verdrängt,

Frühstückstipp (vegan): Hirse in Wasser kochen, in den letzten Minuten Apfelstückchen auf der Hirse mitdünsten, anschließend mit Trockenfrüchten, frischem Ingwer, Apfeldicksaft, Zimt, Salz und einen Tropfen Olivenöl anrichten. Praktisch ist es, die doppelte Menge morgens zu kochen. Das spart Energie und das Kochen entfällt am nächsten Tag. Alternativ kann Hirse auch in Reis- oder Hafermilch gekocht werden.
Guten Appetit!

Hier geht es weiter zur spannenden Kulturgeschichte der Hirse.

Quellen:
www.zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische-lebensmittel.html#ixzz3YjzmJC41
www.hilfreich.de/hirse-ein-getreide-das-schoen-macht_615
www.hirsemuehle.de

 

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